Was macht einen guten Markennamen aus?
Anforderungen, typische Fehler und Fehlervermeidungsstrategien bei der Entwicklung eines Markennamens.

Veranstaltungsdatum: 24.11.2015
Veranstaltungsort: Orangerie Gastro, Auedamm 20, 34121 Kassel


Wie es einem Unternehmen gelingt, einen guten Namen und ein gutes Wording zu finden, darüber sprach Dr. Bernd M. Samland, Geschäftsführer der Kölner Endmark GmbH, mit den Mitglieder und Gästen des Marketing Clubs Nordhessen in der Orangerie. Anschaulich und informativ erläuterte er, was Unternehmen im Benennungsmarketing falsch und richtig machen können.  

Das wichtigste Gebot bei der Suche nach einem starken Markennamen: Unterscheide Dich von Deinen Mitbewerbern! Vielen fällt das jedoch schwer. „Unternehmen lieben Modewörter wie „smart“ oder technische Begriffe wie „cloud“, so Samland. Doch mit einem Unternehmensnamen wie „smart solutions“ beispielsweise unterscheidet man sich kaum vom Mitbewerber – und der Name bleibt in den Köpfen der Kunden nicht hängen. Strategische Fehler bei der Namenswahl sind also die fehlenden Alleinstellungsmerkmale sowie eine fehlende kulturelle Heimat. Marken wie „Häagen Dazs“ oder „Jägermeister“ sind erfolgreiche Beispiele, weil sie authentisch sind und der Verbraucher sie zuordnen kann. Bei der Namenswahl für das Unternehmen sollte man beachten, dass der Name einfach, klar und einzigartig sein muss. Zusätzlich empfiehlt es sich, Schlüsselwörter zu positionieren. Als Beispiele führt Samland Weide-Milch anstatt Milch oder Felsquellwasser anstatt herkömmlichem Wasser an. Er beschließt den Vortrag mit drei Grundregeln des Wordings: Sei mutig und anders. Bleibe authentisch. Bleibe konsequent. Die Endmark GmbH ist europäischer Marktführer im Benennungsmarketing.


Quelle: Dapolino GmbH